And the “Liebster Award” goes to… 4

"Der Tabellen-Experte" proudly presents: Meine Nominierung für den Liebster-Award
 

Nominiert? Ich? Ja, wie jetzt?

Bis vor kurzem wußte ich noch gar nicht, dass es ihn überhaupt gibt. Und jetzt wurde ich dafür nominiert: Die Rede ist vom “Liebster Award

Meine liebe Blogger-Kollegin Karin Greitemann hat mich für diesen Award nominiert, worüber ich mich natürlich sehr gefreut habe.

Doch was genau steckt eigentlich dahinter? Es geht darum, neue Blogs zu entdecken und die Blogger dahinter kennenzulernen. Und wer bisher auch noch nichts von dieser ominösen Auszeichnung gehört hat, dem kann geholfen werden:

Der “Liebster Award”

Ich konnte leider nicht eindeutig die Ursprünge dieses Awards ausfindig machen, die ersten Nominierungen scheint es aber im Jahr 2010 gegeben zu haben. Dabei handelt es sich nicht etwa um die Auszeichnung, die durch eine offizielle Jury verliehen wird. Sie wird sozusagen von Blogger zu Blogger weitergegeben. Ziel ist es, relativ neue, vielleicht noch weniger bekannte Blogs zu entdecken und die Menschen, die dahinterstecken, ein wenig kennenzulernen.

Die Regeln

Wie es sich für eine anständige Auszeichnung gehört, gibt es natürlich auch hier Regeln. Wenngleich sie auch nirgends offiziell formuliert sind und sich im Laufe der Zeit immer wieder ein wenig verändert haben, kann man es im Wesentlichen auf folgende Punkte herunterbrechen. Wenn du die Nominierung also annimmst, dann

  • verlinke auf die Person, die dich nominiert hat
  • beantworte die 11 gestellten Fragen
  • wähle eine Handvoll Blogs aus, die du selbst nominieren möchtest und informiere die betroffenen Blogger darüber
  • und formuliere 11 Fragen, die du diesen Bloggern stellst.

Böse Zungen sprechen von einem Kettenbrief, ich nenne es eine nette Idee, auf interessante Blogs aufmerksam zu machen, die man ansonsten vielleicht nie entdeckt hätte.

Jetzt wird’s persönlich

Und hier kommen meine Antworten auf die elf Fragen, die mir Karin gestellt hat.

1. Wie startest du in einen neuen Tag?
Ich gehöre zu den Frühaufstehern. Der Wecker klingelt während der Woche normalerweise um 05:00 Uhr. Dann wird erst mal der Frühstückstisch für die Familie gedeckt (die natürlich noch schläft). Anschließend habe ich eine halbe Stunde für mich alleine: Entweder ein wenig Frühsport (im Sommer laufen, bei schlechtem Wetter Sit-Ups und Liegestütze) oder Lesen, Gedanken zu Papier bringen, die Ruhe genießen…
Danach Frühstücken (ein Tag ohne Frühstück ist für mich ein verlorener Tag!) und dann kann der Tag beginnen!

2. Was gibt dir Kraft, um auch die größte Hürde zu überwinden?
Ich würde mich als einigermaßen ausgeglichenen Menschen bezeichnen. Manche nennen mich sogar tiefenentspannt (was leider nicht immer ganz zutrifft; siehe weiter unten). Mein bayerisches Gemüt kombiniert mit einem gesunden, jedoch nicht übertriebenen Selbstvertrauen haben mich in schwierigen Situationen bisher aber selten im Stich gelassen.

3. Was machst du, um dir selbst bewusst zu werden, was du wirklich willst?
Das ist jetzt eine schwierige Frage… Ich glaube, ich weiß, was ich will. Es scheitert höchstens an der konsequenten Umsetzung.

4. Was hält dich bei Laune?
Ich bin von Natur aus ein tendenziell gut gelaunter Mensch. Aber natürlich gibt es auch positive Einflußfaktoren:
– die regelmäßigen Treffen mit meinem besten Freund
– das Erfolgserlebnis, das ich nach dem Lösen einer kniffligen Aufgabe verspüre
– das entspannte Sitzen zu Hause auf der Terrasse gepaart mit der Erkenntnis, dass es mir eigentlich ziemlich gut geht (ein Glas Rotwein wirkt für diese Erkenntnis durchaus unterstützend)

5. Wie sieht dein 1a Wellnesstag aus?
Stundenlanges Wandern in den Bergen und anschließend angenehm erschöpft im Liegestuhl die untergehende Sonne genießen und dabei ein kühles Bier in der Hand halten.

6. Wohin würdest du gerne reisen?
Mein großes Sehnsucht-Ziel ist Neuseeland. Auch wenn ich bisher noch nie dort war, aber die abwechslungsreichen Landschaften, die man aus Büchern und Filmen kennt und der entspannte Ruf, den die Neuseeländer haben, macht das Land unheimlich attraktiv für mich. Und nicht zuletzt bin ich natürlich auch Herr-der-Ringe-Fan…

7. Woher holst du Inspiration für deine Leidenschaft?
Als Excel-Blogger heißt meine Leidenschaft natürlich “Excel” (und wehe, es lacht jetzt einer!)
Inspirationen gibt es für mich oftmals während der täglichen Arbeit mit verzwickten Aufgabenstellungen. Aber auch andere Excel-Blogs liefern immer wieder Ideen und Inspirationen (einen schönen Gruß an dieser Stelle an Chandoo!). Ebenso der Blick über den Tellerrand: Was machen andere Blogger und wie machen sie es. Menschen wie Markus und Jakob sind da sehr gute Beispiele dafür.

8. Was war bisher der aufregendste Augenblick in deinem Leben?
Ich kann das jetzt nicht an einem einzelnen aufregendsten Augenblick festmachen, mir fallen da unterschiedliche Momente ein:

  • der sogenannte Big-Shot auf dem Stratosphere Tower in Las Vegas (wer es genauer wissen will: Guckst du hier!)
  • das Klettern auf einen 8 Meter hohen Pfahl (“Pamper Pole”) in einem Hochseilgarten, dann das freie Stehen ganz oben auf einer Fläche von vielleicht 30 cm Durchmesser und das anschließende Sich-fallen-lassen in das Sicherheitsseil in dem Vertrauen darauf, das schon alles halten wird (es hat alles gehalten). Ja, das war durchaus sehr aufregend.
  • auf dem Weg in die USA nach der Zwischenlandung in London das fast schon panische Hetzen durch den Flughafen Heathrow beim verzweifelten Versuch, den Anschlußflug nach Seattle noch zu bekommen. Meine Frau und zwei Freunde sowie drei Kinder im Schlepptau, ein geradezu lächerlich kurzes Zeitfenster und nicht den Hauch einer Ahnung, wo sich das verdammte Gate befindet, an dem das verdammte Flugzeug abfliegen sollte (das ist der Beweis, dass ich nicht immer tiefenentspannt bin). Wir haben den Flug übrigens noch erwischt (das Gepäck allerdings nicht) und wir lachen uns heute noch darüber kaputt.

9. Was war dein glücklichster Moment?
Als ich vor 17 Jahren meinen erstgeborenen Sohn nach seiner Geburt in die Arme gelegt bekam, wurde ich überrollt von einer Welle aus Rührung, Freude, Stolz und Glück! Ein ähnlich glücklicher Moment war natürlich einige Jahre später die Geburt meines zweiten Sohns.

10. Wie lautet dein Lieblingsfilm?
Wer früher stirbt ist länger tot.
Wer der bayerischen Sprache zumindest rudimentär mächtig ist oder ein Gefühl für die bayerische Lebensart bekommen möchte, dem sei dieser Film wärmstens empfohlen.

11. Was würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen, wenn du nur Platz für 5 Teile in deinem Koffer hast?
Vier Bücher zum Lesen und ein Notizbuch für etwaige Geistesblitze.
Oder vielleicht auch fünf Bücher: wer hat auf einer einsamen Insel schon Geistesblitze?

Meine Nominierungen

Hiermit nominiere ich die folgenden Blogger für den “Liebster Award”:
Alois Wohlfahrt
Robert Kraxner
Anna Ratt
Dimitri Weimer
Susanne Stäudel

Und das sind meine 11 Fragen an sie

  1. Wie sieht für dich der perfekte Tag aus?
  2. Was ist der Grund für Dich, zu bloggen?
  3. Woher nimmst du die Ideen für deinen Blog?
  4. Wie lange dauert es im Schnitt, bis du einen Blog-Artikel fertiggestellt hast?
  5. Welche drei Bücher haben dich am besten unterhalten oder am meisten inspiriert?
  6. Was heißt für dich Glück?
  7. Wenn du drei Wünsche frei hättest: Welche wären das?
  8. Könntest du dir ein Leben ohne Internet vorstellen?
  9. Ist der technische Fortschritt ein Fluch oder Segen?
  10. Dunkle oder helle Schokolade?
  11. Gedrucktes Buch oder E-Book?

Ich bin schon gespannt auf hoffentlich viele Antworten!

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Und immer daran denken: Excel beißt nicht!

P.S. Die Lösung ist immer einfach. Man muss sie nur finden.
(Alexander Solschenizyn)

P.P.S. Das Problem sitzt meistens vor dem Computer.



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